IWA Nürnberg 2013

11.03.2013 00:48

 

Zu dritt und in bewährter Besetzung sind wir auch dieses Jahr wieder zu diesem mystischen, ja zutiefst
spirituellen Wallfahrtsort gepilgert. Nein, nicht nach Mekka - nach Nürnberg natürlich, an die IWA,  Eurpoas
grösste Waffenmesse.
Bequem mit dem Auto angereist und mit einer Übernachtung, ist das ein gefälliger kleiner Ausflug.
Vier Stunden Fahrt und dann direkt ins Messeparkhaus.Wenige Minuten später waren wir bereits
eingetaucht in die Welt des etwas anderen "Edelmetalls" und allem, was dazu gehört. Ja, wirklich allem :-)

Die Messe war gut besucht. Ein Vergleich sei hier nicht gezogen, da wir letztes Jahr Sontag/Montag, diesmal
jedoch Freitag/Samstag dort verbrachten. Somit war subjektiv mehr los, aber eben, der Vergleich hinkt. Die
Neuerungen zum letzten Jahr schienen eher marginaler Natur. Die meisten grossen Player hatten noch
die gleichen Stände wie letztes Jahr und Neuheiten waren überschaubar. Evolution statt Revolution so zu
sagen.
Am deutlichsten sichtbar war die Entwicklung bei den Freien Waffen, ebenso bei Messern, Bekleidung und
Zubehör, hier ist vieles in Bewegung. Dass vor allem Softair, Bogensport, Messer Ausrüstung und andere
waffenrechtlich leichtere Kost sich so schnell entwickelt, ist sicher erfreulich. Es zeigt aber auch, dass die
klassischen scharfen Waffen in einem immer schwierigeren Umfeld zumindest ergänzt werden.
Interessantes gab's dennoch in allen Sparten zu entdecken und bewundern. Und natürlich auch zu
befingern und zu "bespielen", wenngleich auch nicht immer...
Am Abend gings dann ins Hotel. Mit Schrecken stellten wir fest, dass der Doc und der hier Schreibende
dieses Jahr nicht nur ein Doppelzimmer, sondern auch ein Doppelbett (!) "ergattert" hatten. Ungläubiges
Staunen, leeres Schlucken, betretenes Schweigen. Naja, man muss immer das Positive sehen: immerhin
hatte jeder seine eigene Decke. Plötzlich ist man mit wenig zufrieden. Wären es Schlafsäcke gewesen,
hätten wir's glatt als verspäteten WK verbucht. Ach wie beneidenswert schien uns doch Dani plötzlich mit
seinem Einzelzimmer!
Aus Sicht des Munitionsdepots war die Messe sicher ein weiterer Schritt nach vorn. Ein grosses Highlight
war zweifellos der Besuch am Stand unseres Munitionspartners Fiocchi, wo wir trotz viel Andrang und
engem Terminplan sehr herzlich empfangen wurden. Die Leute dort machten auch dabei einen phan-
tastischen Job.

Ein weiterer Höhepunkt war ohne Frage auch ein ungezwungenes Schwätzchen mit Sal Glesser und seiner
Frau Gail. Die beiden lenken seit derGründung die Geschicke ihres nicht ganz unbekannten Unternehmens:
Spyderco Knives. Wirklich sympathische und bodenständige Leute mit einer gesunden Einstellung, auch
abseits von Milionen-Abfindungen und goldenen Fallschirmen.
Überhaupt konnten doch einige interessante Kontakte geknüpft, innovative Produkte entdeckt oder aber
auch einfach interessante Bekanntschaften gemacht werden. Einige "Nebenwirkungen" davon werden sich
in den nächsten Wochen und Monaten natürlich auch auf MUNITIONSDEPOT.CH widerspiegeln - und
zwar in Form brandheisser Neuheiten und begehrter Kostbarkeiten. Die Aussichten sind und bleiben
jedenfalls spannend!
Jaja, schon gut - statt noch lange zu labern lassen wir lieber mal wieder optische Reize wirken. Ihr
wisst ja inzwischen, wo Ihr die findet.


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